Kein Wort zu Erdogans "Säuberungen": Die Moschee-Verbände vertiefen die Gräben
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Gehört auch zu Ditib: Die Sehitlik-Moschee in Berlin.

© Rainer Jensen/dpa

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Kein Wort zu Erdogans "Säuberungen": Die Moschee-Verbände vertiefen die Gräben

Nach dem gescheiterten Putsch schlagen sich die Moschee-Verbände in Deutschland auf die Seite des türkischen Präsidenten. Und doch muss die Politik mit Ditib im Gespräch bleiben. Ein Kommentar.

Claudia Keller
Ein Kommentar von Claudia Keller

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Es hat über eine Woche gedauert, bis sich die vier Islam-Verbände mit türkischen Wurzeln gemeinsam zum Putschversuch in der Türkei äußerten. Die Moschee-Dachverbände Ditib, Atib, Milli Görüs und der Verband der Islamischen Kulturzentren hatten also viel Zeit, um ihre Worte abzuwägen und sich die Konsequenzen auszumalen. Was dabei herausgekommen ist, liest sich wie ein Bewerbungsschreiben für den Posten des Pressesprechers von Recep Tayyip Erdogan.

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