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Vor dem 100. Jahrestag der Massaker: Die neue Armenien-Strategie der Türkei
Präsident Recep Tayyip Erdogan will die Ereignisse von 1915 wissenschaftlich untersuchen lassen. Sein Ziel: Eine weltweite Anerkennung des Genozids vermeiden.
Von Thomas Seibert
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Angriff ist die beste Verteidigung, mag sich Recep Tayyip Erdogan denken. Seit Neuestem geht der türkische Präsident im Streit um eines der schwierigsten Kapitel in der Geschichte seines Landes in die Offensive. Kurz vor dem 100. Jahrestag der Armenier-Massaker im Osmanischen Reich in diesem April setzt Erdogan auf neue Initiativen, mit der die Türkei ihre Offenheit und Gesprächsbereitschaft demonstrieren will. Ziel ist es, eine weltweite Anerkennung des Genozids zum Jahrestag zu vermeiden.
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