Literatur und Realität: Die Renaissance des politischen Mordes
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Eine Gedenktafel am Tatort in Stockholm erinnert an den Mord an dem schwedischen Premierminister Olof Palme.

© picture alliance /dpa//Claudio Bresciani

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Literatur und Realität: Die Renaissance des politischen Mordes

Ob bei Le Carrè, Forsyth oder Fleming: Der politische Mord ist ein wichtiges Motiv in den Agententhrillern - und in der Realität.

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Kenner sprechen gerade von einer Renaissance des politischen Mordes. Wobei der Begriff Renaissance seine zweifache Berechtigung hat. Denn die Kunst und das Geschäft der Beseitigung politischer Widersacher wurde gerade von den Medici in Florenz oder den Visconti in Mailand schon vor einem halben Jahrtausend zur Blüte des Bösen gebracht. Statt wie Brutus den Caesar noch im antiken Rom auf offener Bühne zu erdolchen, meuchelten Italiens Renaissance-Fürsten ihre Gegner oft im Verborgenen. Sie hatten Agenten, benutzten neben Dolchen gern seltene Gifte, und die ersten Geheimdienste gab’s auch schon. Die Moderne nahm so ihren Anfang, nicht allein in den Künsten und Wissenschaften.

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