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Österreichs Verfassungsschutz: Die Spur führt nach Grosny
Österreichs Verfassungsschutz vermutet, dass der Tschetschenischer Präsident Ramsan Kadyrow könnte hinter einem Mord in Wien stehen. Das Opfer hatte auf der Seite der Separatisten gekämpft, geriet 2003 in Gefangenschaft und hatte Kadyrow vorgeworfen, dort gefoltert worden zu sein.
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Es war ein spektakulärer Mord auf offener Straße in Wien. Der Tschetschene Umar Israilow hatte gerade einen Supermarkt verlassen, als er von zwei Männern angesprochen wurde. Es kam zu einem Handgemenge. Israilow ging weg, die beiden Männer verfolgten ihn. Einer von ihnen zog eine Pistole und erschoss den 27-Jährigen. Für diese im Januar 2009 begangene Tat sitzen drei Tschetschenen in Wien in Untersuchungshaft, die Staatsanwaltschaft prüft eine Anklage. Doch der Mord hat eine politische Dimension: Denn der österreichische Verfassungsschutz benennt in einem mehr als 200-seitigen Bericht den Präsidenten der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, als möglichen Drahtzieher.
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