Memoiren: Die Wandlung des George W. Bush
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Ausflug mit dem Vater. George W. Bush (r.), hier mit Vater George Bush sen., genießt offenbar sein Rentnerdasein. Nun hat er seine Erinnerungen geschrieben, in denen er seine Politik rechtfertigt – so, wie die meisten seiner Vorgänger es auch getan haben. Bemerkenswert ist jedoch, wie zurückhaltend Bush bei der Vermarktung des Buches auftritt.

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Memoiren: Die Wandlung des George W. Bush

George W. Bush veröffentlicht seine Memoiren. Der Vorgänger von US-Präsident Barack Obama verzichtet in seinen Erinnerungen auf eine Abrechnung.

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Zwei Jahre hat er geschwiegen. George W. Bush hat sich ein Exilantenleben fern der Öffentlichkeit verordnet. Eisern hält er sich an die Regel, ein Ex-Präsident solle die Politik des Nachfolgers im Amt nicht kommentieren oder gar kritisieren. Das gehöre sich nicht. In den Wochen der Amtsübergabe im Winter 2008/2009 hat er Barack Obama auffallend entgegenkommend behandelt, obwohl der seinen Wahlkampf mit harten Angriffen auf Bush betrieben hatte. Für Bush gehörte es angesichts der Terrorgefahr zur patriotischen Pflicht, den Übergang möglichst sanft zu gestalten. So erklärt sich auch, warum er seine Memoiren „Decision Points“ (Momente der Entscheidung) an diesem Dienstag veröffentlicht, eine Woche nach der Kongresswahl. In den Wahlkampf eingreifen wollte er nicht – auch wenn das den Absatz angekurbelt hätte.

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