Warum ein Grüner das robuste Mandat im Kongo tatsächlich umsetzt
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Martin Kobler leitet seit Juni 2013 die UN-Mission in der Demokratischen Republik Kongo. Ein Teil davon ist die auf 20 000 Mann angewachsene UN-Blauhelmtruppe Monusco.

© üicture-alliance/dpa

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Im Blick: Ein robuster Grüner

Seit einem halben Jahr leitet Martin Kobler die UN-Mission im Kongo. Den Einsatz der Interventionsbrigade findet er völlig richtig. Seine Lehre aus Auschwitz lautet: Wer in Gefahr ist, braucht Schutz.

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Es ist nicht gerade schmeichelhaft für die Vereinten Nationen, was eine Umfrage im Osten der notorisch instabilen Demokratischen Republik Kongo ergeben hat. Gefragt, von wem sie Sicherheit erwarten, antworteten 20,7 Prozent der Ostkongolesen: „von Gott“. Aber an die zweite Stelle hat es mit knappem Abstand die kongolesische Armee FARDC geschafft. Sie kommt auf 20,1 Prozent. Und das, obwohl sie über Jahre als eines der größten Probleme für die Stabilität im Ostkongo galt. Denn sie ist aus ehemaligen Milizionären aller Art zusammengesetzt. Die werden nicht gerade regelmäßig bezahlt, weil ihr Sold oft genug in den Taschen derjenigen landet, die für ihre Bezahlung eigentlich verantwortlich wären. Und wenn es ernst wurde, gehörte die Armee zu den Ersten, die geflüchtet sind.

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