Politik: Ein schwacher Verbündeter
Der irakische Premier besucht die Türkei – und sichert Hilfe im Kampf gegen die PKK zu
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Die Türkei wird offenbar vorerst keine Truppen nach Nordirak schicken, um dort gegen die kurdische Rebellenorganisation PKK vorzugehen. Bei einem Besuch in Ankara unterzeichnete der irakische Ministerpräsident Nuri al Maliki am Dienstag mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan eine Grundsatzvereinbarung über ein gemeinsames Vorgehen bei der PKK-Bekämpfung. Demnach soll auf Ebene der Innenminister innerhalb von zwei Monaten ein konkreter Aktionsplan zur Bekämpfung der Kurdenrebellen in Nordirak ausgearbeitet werden. Iraks Regierung, die einen türkischen Einmarsch unbedingt verhindern will, hat damit erst einmal Zeit gewonnen. Mit Zustimmung Malikis wurde die PKK in der Grundsatzvereinbarung als „Terrororganisation“ bezeichnet – eine seit langem erhobene Forderung der Türkei.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true