Politik: Eine Bilanz des Schreckens in Osttimor
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Politik: Eine Bilanz des Schreckens in Osttimor

Bericht der Wahrheitskommission an UN übergeben / Mindestens 100 000 Menschen starben unter indonesischer Besatzung

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18 600 ermordete Zivilisten. 84 200 Menschen, die verhungerten oder an kriegsbedingten Krankheiten starben. 8500 Folterfälle. Zwischen 1975 und 1999, als Indonesien seinen Nachbarn Osttimor besetzt hatte, sollen bis zu 183 000 Menschen durch die Konfliktfolgen umgekommen sein. Wenn stimmt, was aus dem Bericht der osttimoresischen „Empfangs-, Wahrheits- und Versöhnungskommission“ (CAVR) bekannt ist, starb knapp ein Drittel der Bevölkerung. Nun übergab Osttimors Präsident Xanana Gusmao die Dokumentation an UN-Generalsekretär Kofi Annan.

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