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Was die SPD in der NSA-Affäre treibt: Eine Frage des Charakters
Mit Bush-Bashing gewann Gerhard Schröder einst eine Bundestagswahl. In der SPD lebt die Erinnerung daran fort. Denn in aussichtsloser Lage bleibt ihr immer eine Hoffnung - durch Distanz zu Amerika im Volk zu punkten. Das zeigt sich auch jetzt, in der NSA-Affäre. Ein Kommentar.

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Die SPD blickt auf eine stolze Tradition zurück. Dafür stehen August Bebel, Kurt Schumacher, Erich Ollenhauer, Willy Brandt, Helmut Schmidt und Gerhard Schröder. Das Ermächtigungsgesetz Hitlers lehnte die SPD-Fraktion ab, der Kniefall von Warschau leitete die Ostpolitik ein, um die Agenda 2010 wird Deutschland heute von anderen europäischen Ländern beneidet. Doch wenn die Genossen an die jüngere Zeit denken, schwillt vielen die Brust bei einem anderen Großereignis – dem Nein Schröders zum Irakkrieg. Dieses Nein ist längst zur Metapher geworden für Mut, Standhaftigkeit, Friedensliebe, Nationalbewusstsein. Das Gegenteil wird mit Begriffen wie Feigheit, Duckmäuserei, Vasallentum und Unterwürfigkeit gegeißelt.
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