Auf Druck der Geber wird in Mali trotz aller Mängel gewählt
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Vor einem halben Jahr war die nordmalische Stadt Gao noch von Islamisten besetzt. Jetzt findet dort ein Wahlkampf statt, der an der Bevölkerung ziemlich vorbei geht. In Mali lag die Wahlbeteiligung schon immer niedrig bei etwa 40 Prozent. Dieses Mal könnten sogar noch weniger über ihren neuen Präsidenten abstimmen.

© AFP

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Präsidentschaftswahlen in Mali: Eine mangelhafte Wahl

Am Sonntag stimmen die Malier über ihren nächsten Präsidenten ab – trotz aller Organisations- und Sicherheitsprobleme. Die Wahl findet auf Druck der Geberstaaten so früh statt, obwohl die UN-Blauhelmtruppe Minusma gerade erst ihren Dienst angetreten hat.

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Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, hat schon vor ein paar Tagen festgestellt, dass die Wahlen in Mali „mangelhaft“ ausfallen werden. Trotzdem beschwor er die Malier, den Ausgang der Wahl hinzunehmen. Am Sonntag sind 6,8 Millionen Malier aufgerufen, ihren ersten Präsidenten seit dem Militärputsch und der darauf folgenden Eroberung von Nord-Mali durch Islamisten- und Tuareg-Milizen im Frühjahr 2012 zu wählen.

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