Krise in Mali: „Eine schwierige Mission“
zum Hauptinhalt
Was vom Militärstützpunkt übrig blieb. Ein malischer Soldat zeigt Akten, die er in den von Islamisten befreiten Kasernen in Diabali gefunden hat.

© REUTERS

Tagesspiegel Plus

Krise in Mali: „Eine schwierige Mission“

Deutschland gibt keine weitere Militärhilfe für Mali. Im besten Fall gelingt die Zerstörung schwerer Waffen. Die Versorgung der Soldaten im Norden Malis wird eine logistische Herausforderung.

Von

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Deutschland hat bei der gemeinsamen Sitzung mit der französischen Regierung in Berlin keine weiteren Zusagen über konkrete Militärhilfe in Mali gemacht. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) würdigte in Berlin den französischen Einsatz im Norden Malis. „Dies ist eine Aufgabe, die uns allen in Europa und in der Welt hilft.“ Deutschland wisse, „dass das eine schwierige militärische Mission ist, die Frankreich im Augenblick erfüllt, für uns alle“, sagte Merkel. Sie erklärte, dass der Einsatz gegen die Islamisten ein „sehr schwieriger Kampf“ sei, „und wir wünschen allen erdenklichen Erfolg“. Auf die Frage, ob die deutsch-französische Brigade zum Einsatz kommen könne, sagte sie, dafür gebe es keine konkreten Pläne. „Vom Grundsatz her ist das möglich, für Mali sehe ich das nicht.“

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })