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CDU-Sonderparteitag: Ende gut, alles gut für Merkel?
Angela Merkel hat es offenbar wieder geschafft, ihre Partei hinter sich zu versammeln. Die meisten sind beim CDU-Sonderparteitag zufrieden. Jetzt gibt es nur ein letztes Hindernis.
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Im alten Postbahnhof in Berlin Kreuzberg sitzt an diesem Montagmorgen ein Mitdreißiger und strahlt über das ganze Gesicht. Er heißt Paul Ziemiak, ist der Chef der Jugendorganisation der CDU und notiert auf einem Zettel lauter Pluspunkte für sich. Als seine Partei, die CDU, Ende September mehr schlecht als recht die Bundestagswahl gewann, beschwor Ziemiak unter dem lauten Jubel des Deutschlandtages der Jungen Union in Dresden eine Neuausrichtung der Partei, nebst Kritik an deren Vorsitzender Angela Merkel. Einfach so abnicken, wie das seit Jahrzehnten in der CDU üblich war, wolle man die Koalitionsverträge in Zukunft nicht mehr, schimpfte Ziemiak damals und forderte einen Sonderparteitag. Und als Union und SPD vor ein paar Wochen ihr Vertragswerk zu Ende verhandelt hatten und alles nach einer neuen großen Koalition aussah, da blies der JU-Chef erneut zum Angriff. „Personelle Erneuerung“ benötige die Partei, forderte er. Gerade jetzt, da die Kanzlerin ihre letzte Amtszeit beginne, müsse sich die CDU aus ihrer Umklammerung reißen und für die Zeit nach Merkel vorbereiten.
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