Tod auf der Flucht über das Mittelmeer: Es gibt nur eine Möglichkeit
zum Hauptinhalt
Italienische Helfer bei der Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer.

© dpa/EPA/Italian Navy Handout

Tagesspiegel Plus

Tod auf der Flucht über das Mittelmeer: Es gibt nur eine Möglichkeit

Am Montag sollen erneut Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer ertrunken sein. Um solche Katastrophen unwahrscheinlicher zu machen, muss Europa den Afrikanern helfen. Ein Kommentar.

Claudia Keller
Ein Kommentar von Claudia Keller

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Am Samstag hat Papst Franziskus im Hafen von Lesbos Blumen ins Mittelmeer geworfen. Sie gelten den vielen Tausend Menschen, die ertrunken sind beim Versuch, nach Europa zu kommen. Kein Grab erinnert an sie. Keine Tafel verzeichnet ihre Namen. Die Blumen sind ein letzter Gruß und ein Zeichen der Wertschätzung. Doch die Europäer kämen gar nicht hinterher mit den Blumen, so viele Menschen, wie dort umkommen: Am Montag sind erneut hunderte Menschen ertrunken. Es hieß, sie hätten sich aus Somalia, Äthiopien und Eritrea auf den Weg gemacht.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })