Konvent der AfD will keinen Sonderparteitag: Es läuft auf Petry hinaus - oder niemanden
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Frauke Petry (M), Jörg Meuthen (r) und ihr Stellvertreter Alexander Gauland (l) suchen eine gemeinsame Richtung - irgendwo rechts.

© Bernd von Jutrczenka/dpa

Tagesspiegel Plus Update

Konvent der AfD will keinen Sonderparteitag: Es läuft auf Petry hinaus - oder niemanden

Die AfD-Spitzenkräfte bemühen sich, immer neue Tabus zu finden – und vielleicht auch einen Spitzenkandidaten. Jetzt wollen sie sich erstmal zusammenraufen.

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Dass es bei der AfD immer noch eine Spur radikaler geht, hat auch mit dem fortwährenden innerparteilichen Machtkampf zu tun. Keine Seite will es sich leisten, als gemäßigt oder gar „liberal“ dazustehen – die Unterstützer der Vorsitzenden Frauke Petry nicht, aber auch nicht die ihres Co-Parteichefs Jörg Meuthen. So kommt es, dass die Debattenbeiträge immer noch etwas schriller werden – egal, wie gut die Partei in den Umfragen dasteht. Das war auch vor dem Kleinen Parteitag am Sonntag in Kassel so. Der sogenannte Bundeskonvent der AfD suchte dort Wege, um einen Burgfrieden herzustellen, der zumindest bis ins Wahljahr 2017 reichen soll.

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