Ex-GDL-Chef im Interview: „Nach Weselsky gibt es keinen Streik mehr? Darauf würde ich nicht wetten“
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So hat man ihn in Erinnerung: Claus Weselsky in der Zeit, als er im Jahr 2024 als GDL-Chef abtrat.

© Mario Heller/Tagesspiegel

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Ex-GDL-Chef im Interview: „Nach Weselsky gibt es keinen Streik mehr? Darauf würde ich nicht wetten“

Er legte einst das Land lahm: Claus Weselsky über die Misere der Bahn, die Frage, ob er der aktuellen Tarifeinigung zugestimmt hätte – und über sein neues Leben, inklusive Ayurveda-Kur.

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Herr Weselsky, gerade entsteht der Eindruck: Kaum sind Sie im Ruhestand, klappt’s mit einer geräuschlosen Tarifeinigung zwischen Bahn und GDL. Ist Ihr Nachfolger Mario Reiß zu handzahm?
Nein. Ich glaube, dass die Lernkurve beim Management der Bahn nun vorhanden ist, anders als in früheren Jahren. Die ständigen Angriffe auf die GDL, die sie in ihrer Existenz bedroht haben, sind erfolglos geblieben. Das Bahn-Management hat endlich begriffen, dass es auf diesem Weg nicht weiterkommt, und hat daher konstruktiv verhandelt.

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