Reaktion auf Schwesigs Vorschlag: Familiengeld spaltet die Union
zum Hauptinhalt
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) stellte Anfang der Woche ihr Konzept für ein Familiengeld vor.

© dpa

Tagesspiegel Plus

Reaktion auf Schwesigs Vorschlag: Familiengeld spaltet die Union

Die Union ist uneins in der Familienpolitik - das war schon beim Betreuungsgeld zu sehen. Auch beim Familiengeld gibt es nun unterschiedliche Akzente.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Es dauerte ein paar Tage, bis Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) auf den Vorschlag eines Familiengeldes reagierte, den seine Kabinettskollegin Manuela Schwesig (SPD) am Montag vorgestellt hatte. In der "Bild"-Zeitung erklärte der Hüter der Kassen am Mittwoch, die neue Familienleistung sei zu teuer und ökonomisch kontraproduktiv. Vorrang müsse "weiterhin der Ausbau der Ganztagesbetreuung" haben, meinte Schäuble: "Nur so sorgen wir für mehr Beschäftigung und auch für mehr Wachstum." Da der familienpolitisch wenig ambitionierte Koalitionsvertrag kein Familiengeld vorsieht, kam Schäubles Absage nicht wirklich überraschend.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })