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Matthies meint: Für das Gute, gegen das Böse
"Democracy dies in the darkness" - so lautet das neue Motto der "Washington Post". Auch die "New York Times" hat einen neuen Sinnspruch, nur der Tagesspiegel bleibt bei seinem alten Motto. Eine Glosse.
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Hier, auf dieser Seite oben, da steht es, zwischen den Krokussen und „Der Tagesspiegel“: das Motto. In unserem Fall „Rerum Cognoscere Causas“, ein Satz aus einer Zeit, als die Leute noch Latein konnten und stolz drauf waren. Er stammt von Vergil und besagt: Den Dingen auf den Grund gehen. Später hat die „Welt im Spiegel“, ein Satireprodukt, den altsprachlich-altväterlichen Anspruch lateinischer Zitate noch ein Stück weitergedreht: „Pro Bono, Contra Malum“ – für das Gute, gegen das Böse. Wer wollte da widersprechen? Beziehungsweise: Nützt das was? Beziehungsweise: Ist das besser als gar kein Motto?
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