Linkspartei: Gedenkstein des Anstoßes
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Karl-Liebknecht-Haus am Berliner Rosa-Luxemburg-Platz, Parteizentrale der Linken

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Linkspartei: Gedenkstein des Anstoßes

Die Linken-Führung hat sich einhellig für ein Gedenken an Opfer des Stalinismus ausgesprochen. Doch die Entscheidung, an der Parteizentrale eine Gedenktafel aufzuhängen, missfällt einigen Genossen.

Von Matthias Meisner

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Soll keiner sagen, das Gedenken an die Geschichte sei nicht von langer Hand vorbereitet worden. „Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System“, versicherte der Philosophie-Professor Michael Schumann im Dezember 1989 auf dem Parteitag der SED/PDS. Sechs Jahre später erklärte der damalige Parteichef Lothar Bisky, es sei „auch Pflicht, jene zu ehren, die von Stalin umgebracht wurden, zumal wir die einzigen sein werden, die den zahlreichen kommunistischen Opfern wenigstens ein geistiges Denkmal setzen werden“. Und 2010 machte ein Arbeitskreis der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BDA) den Vorschlag, an der Linken-Zentrale am Berliner Rosa-Luxemburg-Platz, dem Ex-Hauptquartier der KPD, eine Tafel anzubringen: „Antifaschisten wurden Opfer eines beispiellosen Verbrechens, begangen im Namen des Kommunismus.“

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