Streit über FBI-Memo: Gefährliche Notizen
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Der frühere FBI-Chef James Comey zeigt sich wenig beeindruckt von der Veröffentlichung des Memos.

© Aaron Bernstein, Reuters

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Streit über FBI-Memo: Gefährliche Notizen

Der US-Präsident sieht sich in der Russland-Affäre entlastet. Doch sein Konflikt mit dem FBI erschüttert das Vertrauen in den Staat insgesamt.

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„Ist das alles?“, fragte James Comey, der frühere Direktor des FBI. Wochenlang hatten Anhänger von US-Präsident Donald Trump die Herausgabe eines Schriftstücks verlangt, das ihrer Meinung nach eindeutig eine Verschwörung bei der Bundespolizei FBI gegen den US-Präsidenten belegt. Nach Veröffentlichung des Dokuments, wird klar, dass die Vorwürfe in dem sogenannten FBI-Memo recht dünn sind, wie nicht nur Comey meint. Explosiv ist das Memo trotzdem: Comey, als FBI-Chef von Trump gefeuert, wirft der Regierung vor, mit der Veröffentlichung das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Geheimdienste zu zerstören. Tatsächlich geht es Trump vor allem darum, die Russland-Ermittlungen zu diskreditieren und jene Institutionen an sich zu binden, die ihn kontrollieren sollen.

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