Bremer Bürgerschaftswahl: Gewinnen heißt nicht unbedingt regieren
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Mit dem Spitzenkandidaten Carsten Meyer-Heder ist die CDU erstmals stärkste Partei in Bremen geworden.

© Hauke-Christian Dittrich/dpa

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Bremer Bürgerschaftswahl: Gewinnen heißt nicht unbedingt regieren

In Bremen verliert SPD-Bürgermeister Sieling gegen CDU-Herausforderer Meyer-Heder. Aber der muss erstmal eine Koalition zusammenbekommen.

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Wer am Sonntagabend die Bremer SPD-Party in der Gaststätte „Ständige Vertretung“ besuchte, erwartete eigentlich, dass die Genossinnen und Genossen dort mit Stöhnen oder gar Tränen auf die 18-Uhr-Prognose zur Bürgerschaftswahl reagieren würden. Aber nichts dergleichen. Als der rote Balken der regierenden SPD bei 24,5 Prozent stehenblieb, während der schwarze der CDU-Opposition bis 26,5 Prozent reichte, da verstummte noch nicht mal das kneipenübliche Gemurmel an der Theke. Offenbar kann die gebeutelte SPD nichts mehr erschüttern, sie war ja auch durch die Wählerumfragen vorgewarnt.

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