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Die AfD in Berlin: Gewonnen und doch nicht ganz zufrieden?
Die AfD gab sich im Wahlkampf vergleichsweise zahm und setzte vor allem auf sicherheitspolitische Themen. In der neuen Fraktion drohen aber Konflikte
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Er reißt die Arme hoch, strahlt ins Blitzlichtgewitter: Als um kurz nach 18 Uhr die ersten Prognosen verkündet werden, will Spitzenkandidat Georg Pazderski keinen Zweifel daran lassen, dass auch zwölf Prozent für die AfD ein Erfolg sind. Doch so mancher hier im Ratskeller Charlottenburg dürfte mehr erwartet haben. Noch kurz zuvor hatten sich ältere Herren mit Einstecktuch die Hände gerieben, es wurden blaue Sonnenbrillen verteilt. Jetzt heißt es neutral, „in einer Stadt wie Berlin aus dem Stand“ ein zweistelliges Ergebnis einzufahren, damit könne man ja nur zufrieden sein. Erst später am Abend tritt dann das Erhoffte ein: die Hochrechnungen gehen noch einmal stark nach oben.
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