![Machtfrage. Ob die Kirchenhierarchien zum Missbrauch beigetragen haben, das soll der Kriminologe Christian Pfeiffer nun doch nicht mehr beantworten – der spricht von Zensur und will ein eigenes Gutachten erstellen. W]](/images/6378235/alternates/BASE_21_9_W1000/1658752033000/kirche-epd.jpeg)
© epd
Missbrauch: Grenzen der Aufklärung
Die umfassende Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche ist erst einmal gescheitert. Die Bischöfe haben den Vertrag mit Christian Pfeiffer und dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen gekündigt. Es gab Streit um den Datenschutz.
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Es sollte das zentrale Forschungsprojekt zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche werden. Jetzt ist es gescheitert, und der Schaden ist groß. Die Deutsche Bischofskonferenz wollte herausfinden, wie es zu den Taten kommen konnte, die vor drei Jahren ausgehend vom Canisius-Kolleg in Berlin bekannt geworden waren. Sie wollte wissen, welche kirchlichen Strukturen bei den Vergehen eine Rolle spielten und warum sie so lange vertuscht wurden. Die Bischöfe wollten sich ein für allemal vom Vorwurf befreien, sie würden zu wenig zur Aufklärung beitragen. Denn nach wie vor ist nicht klar, wie viele Opfer und Täter es gab.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true