Parteigeschichte: Grüne ließen Pädophile lange gewähren
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Das Spitzenduo der Grünen, Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin, sind zu ihrer Wahlkampftour aufgebrochen. Dort müssen sie sich mit den Ergebnissen der Parteienforscher aus Göttingen in Sachen Grüne und Pädophilie auseinandersetzen. Trittin sagte nun, es gebe niemanden, der den Grünen systematischen Missbrauch innerhalb der Partei vorwerfe.

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Parteigeschichte: Grüne ließen Pädophile lange gewähren

Die Unterstützung in der Partei endete erst 1990 mit dem Zusammenschluss mit dem ostdeutschen Bündnis 90. Es waren vor allem die Feministinnen bei den Grünen, die den Einfluss der Pädophilen-Fraktion zurückdrängten.

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Die Grünen haben sich in ihrem ersten Grundsatzprogramm 1980 für eine weitgehende Legalisierung der sexuellen Beziehungen von Erwachsenen mit Kindern ausgesprochen. Erst zehn Jahre später habe sich die Sichtweise der feministischen Strömungen bei den Grünen so niedergeschlagen, „dass keinerlei Unterstützung von Pädophilie mehr zum Ausdruck gebracht werden konnte“, schreiben die Göttinger Parteienforscher Franz Walter und Stephan Klecha in einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Das Institut für Demokratieforschung untersucht derzeit im Auftrag der Grünen den Einfluss von Pädophilen in den Gründungsjahren der Partei, der endgültige Bericht soll nach der Wahl vorliegen. Formal aufgehoben wurden die Beschlüsse zur Pädophilie erst, als die Grünen im Jahr 1993 mit Bündnis 90 fusionierten.

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