Strauß-Prozess: Gut gelaunt vor dem Urteil
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Strauß-Prozess: Gut gelaunt vor dem Urteil

Im zweiten Prozess gegen Strauß-Sohn Max wird der Richterspruch wohl milder ausfallen: Freiheit oder Bewährung.

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Morgens um halb neun Uhr sitzt Max Strauß im „Express-Café“ gegenüber dem Augsburger Landgericht, trinkt aufgeschäumte Milch und ist guter Dinge. Auch später im Saal macht er Scherze, gähnt herzhaft, beschäftigt sich eingehend mit dem Innenleben seiner Nase und scheint überhaupt viel fitter zu sein als noch beim ersten Prozess, dem er zumeist apathisch beiwohnte. Zu neu erwachtem Optimismus hat Strauß, wie sich vor der Strafkammer zunehmend herausstellen wird, allen Grund. Am Montag hatte das Gericht unter dem Vorsitz von Manfred Prexl die Beweisaufnahme abgeschlossen, nun stehen die Plädoyers auf der Tagesordnung. Anfang nächster Woche soll das Urteil im Revisionsprozess gesprochen werden.

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