Staatspräsidentenwahl in Italien: Hauen und Stechen
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Auch Romano Prodi hat es nicht geschafft, sich im zweiten Wahlgang als neuen Staatspräsidenten Italien wählen zu lassen.

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Staatspräsidentenwahl in Italien: Hauen und Stechen

Die Wahl eines Staatspräsidenten in Italien gestaltet sich schwierig. Die Sozialdemokraten schaffen es nicht, ihre Abgeordneten auf Linie zu halten. Jetzt hat auch ihr zweiter Kandidat, Romani Prodi, aufgegeben.

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Im vierten Wahlgang, dachten sie, würde die Sache einfacher. Da braucht der italienische Staatspräsident in spe nur mehr 504 statt 672 Stimmen in der „Bundesversammlung“; allein die Sozialdemokraten kommen auf 496 Abgeordnete, und mit ein bisschen Hilfe von ein paar Freunden... Gegen 19 Uhr am Freitag, war auch dieser vierte Wahlgang ausgezählt – und es zeigte sich, dass selbst unter den Sozialdemokraten wieder 100 Abgeordnete von der eigenen Parteilinie abgewichen waren. Kurz: Romano Prodi, der erst am Morgen von Parteichef Pier Luigi Bersani benannte Kandidat, hat es nicht geschafft. Am Samstag wählen sie weiter. Wenn sie einen Kandidaten finden: Prodi teilte mit, nicht erneut anzutreten.

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