Befreiung von Auschwitz: Heikles Gedenken
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Vor zehn Jahren, zum 60. Gedenktag der Befreiung von Auschwitz, war Russlands Präsident Putin noch Gast.

© Fabrizio Bensch/Reuters

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Befreiung von Auschwitz: Heikles Gedenken

Vor dem 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz bricht ein Streit um die Rolle Russlands aus. Nach Protesten jüdischer Gemeinden in Tschechien wegen des Ukrainekriegs bleibt der russische Präsident Putin zu Hause.

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Es wird wohl der letzte runde Jahrestag sein, bei dem Überlebende der Konzentrationslager in größerer Zahl dabei sein können. Der 70. Auschwitz-Gedenktag am 27. Januar wird jedoch aus anderem Grund in die Geschichte eingehen: als Wendepunkt bei der Betrachtung der Rolle der Sowjetunion – und weil Russlands Präsident Wladimir Putin an keinem der Gedenkorte als Nachfolger der Befreier auftritt. „Putin ist in auswegloser Lage. Er muss für andere Taten büßen“, sagt Wolfgang Benz, Experte für Antisemitismusforschung, dem Tagesspiegel. Der deutsch-jüdische Historiker Michael Wolffsohn kommentiert: „Der Umgang mit der Geschichte ist die Politik der Gegenwart.“

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