Politik: Hinter den Linden: Abschiebestopp
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Politik: Hinter den Linden: Abschiebestopp

Zu den schwierigeren Übungen im politischen Geschäft gehört es, einen nicht mehr Tragbaren loszuwerden. Das kann dauern.

Von Robert Birnbaum

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Zu den schwierigeren Übungen im politischen Geschäft gehört es, einen nicht mehr Tragbaren loszuwerden. Das kann dauern. Nur in den seltensten Fällen ereilt Spitzenpolitiker oder Spitzenbeamte nämlich selbst die Einsicht, dass sie sich selbst, dem Gemeinwesen oder doch wenigstens ihrem Kanzler den größten Gefallen täten, wenn sie sich zurückzögen. Der letzte größere Fall dieser Art datiert auf den 4. Juli 1993, als Rudolf Seiters in den Wirren um die angebliche Ermordung des RAF-Manns Grams von seinem Amt als Innenminister zurücktrat. Die Begründung - er wolle sich und seiner Familie das nicht mehr antun - glaubte damals kein Mensch. Sie stimmte aber.

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