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Israelische Luftschläge auf Ziele in Syrien: Hochexplosive Mischung in Nahost
Nach den israelischen Luftschlägen auf Ziele in Syrien droht die Lage in der Region zu eskalieren: Wie reagiert Machthaber Assad? Israels Ex-Botschafter Stein warnt vor einer Eskalation.
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Auf Amateurvideos ist das Ausmaß der nächtlichen Explosionen festgehalten. Sie zeigen gewaltige Feuerbälle am Nachthimmel. Die israelischen Luftschläge gegen mehrere Ziele sollen in Damaskus Erschütterungen wie ein Erdbeben der Stärke vier auf der Richterskala ausgelöst haben, meldeten am Sonntag Quellen der syrischen Opposition. Nach Angaben der staatlichen syrischen Medien war wie schon einmal im Januar das Jamraya Militärforschungszentrum nördlich von Damaskus im Fadenkreuz, das nur 15 Kilometer von der libanesischen Grenze entfernt liegt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Sana sind die Militärschläge mit Mittelstreckenraketen ausgeführt worden. Westliche Geheimdienste nehmen an, dass in Jamraya auch Chemiewaffenforschung betrieben wird. Israel wolle mit dieser Aktion den Terroristen in Ost-Gouta nahe von Damaskus helfen, sich zu befreien, lautet die syrische Lesart. Nach neuesten Angaben der oppositionsnahen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden dabei mindestens 15 syrische Soldaten getötet worden. „Mindestens 15 Soldaten wurden getötet, dutzende werden vermisst“, sagte der Leiter der Londoner Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, am Montag. Ein hochrangiger israelischer Verantwortlicher hatte gesagt, bei den beiden Attacken binnen 48 Stunden seien Waffenarsenale bombardiert worden, die für die israelfeindliche Hisbollah-Miliz im Libanon bestimmt gewesen seien.
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