Franz Müntefering tritt ab: „Ich bin ein guter Zweiter“
zum Hauptinhalt
Tagesspiegel Plus

Franz Müntefering tritt ab: „Ich bin ein guter Zweiter“

Vor 38 Jahren wurde er zum ersten Mal in den Bundestag gewählt. Seitdem hat er fast alles erreicht, was man in der SPD werden kann: Generalsekretär, Fraktionsvorsitzender, Minister, Parteichef. Jetzt geht Franz Müntefering in Rente und zieht Bilanz: Das mit dem SPD-Vorsitz, sagt er, war ein Fehler.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Er geht mit schnellen Schritten. Quer durch das Reichstagsgebäude, vorbei an den hohen Glaswänden des Plenarsaals, er hat es eilig, er hat einen Termin. Aber dann muss er stehen bleiben. „Herr Müntefering“, ruft eine der Reichstagsgarderobefrauen, „so jung kommen wir nicht mehr zusammen.“ Müntefering muss lachen. So jung. Er ist 73 Jahre alt. Und dann nimmt er sich einen Keks aus der Schachtel, die ihm die Frau hinhält. Franz Müntefering hat sehr gute Laune.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })