Prozess gegen Bonner Terrorzelle: In der Wahnwelt des Extremismus
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Der Angeklagte Enea B. steht am 08.09.2014 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) im Gerichtssaal des Oberlandesgerichtes. Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht den Prozess gegen vier mutmaßliche islamistische Terroristen gestartet. Einer der Angeklagten soll im Dezember 2012 eine Bombe im Bonner Hauptbahnhof abgestellt haben.

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Prozess gegen Bonner Terrorzelle: In der Wahnwelt des Extremismus

Beim Prozessauftakt gegen vier Islamisten in Düsseldorf, denen unter anderem vorgeworfen wird, einen Bombenanschlag am Bonner Hauptbahnhof geplant zu haben, treffen Fanatiker jeder Couleur aufeinander.

Von Frank Jansen

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Bernhard Falk war Linksextremist, er hat wegen mehrerer Sprengstoffanschläge der „Antiimperialistischen Zellen“ zwölfeinhalb Jahre in Haft gesessen. Der große, wuchtige Mann mit der Stirnglatze und dem buschigen, schwarzweißen Vollbart redet auch heute noch in der Sprache des Revolutionärs. Ein Bombenanschlag sei „nachvollziehbar“, sagt er, „wegen der Ausbeutungspolitik gegen die Weltmassen“. Die Menschen, die sich wehrten, „die fragen nicht beim Strafgesetzbuch nach“.

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