Häusliche Gewalt in Russland: In Notwehr gegen den Vater
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Die Solidarität mit den drei Schwestern war groß.

© Robert Pastryk, imago

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Häusliche Gewalt in Russland: In Notwehr gegen den Vater

Drei Schwestern töten ihren Vater, der sie missbraucht hat. Sie sollen wegen Mordes angeklagt werden, doch Russlands Generalstaatanwalt widerspricht.

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Der Fall bewegt in Russland seit einem Jahr eine breite Öffentlichkeit: Drei Schwestern, Maria, Angelina und Krestina, haben im Juli 2018 in Moskau ihren Vater Michail getötet. Die Leiche wurde mit 36 Messerstichen im Körper gefunden. Die Frauen, damals 17, 18, und 19 Jahre alt, gestanden die Tat. Ihr Vater hatte sie jahrelang misshandelt, eingesperrt, und sexuell missbraucht. Den Schwestern drohte eine Anklage wegen Verabredung zum Mord. Der Fall erregte so großes Aufsehen, dass sich die russische Generalstaatsanwaltschaft, die höchste Anklagebehörde, seiner annahm.

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