Ministerpräsident Bodo Ramelow im Interview: „In Thüringen wird die Notbremse gar nichts bringen“
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Bodo Ramelow (Die Linke) bei einer Vorbesichtigung der Ausstellung "Paradiesgärten - Gartenparadiese" im April in Erfurt.

© Martin Schutt/dpa

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Ministerpräsident Bodo Ramelow im Interview: „In Thüringen wird die Notbremse gar nichts bringen“

Das Kanzleramt hat nicht geliefert, meint Bodo Ramelow. Ein Interview über die Corona-Lage in Thüringen, Grün-Rot-Rot im Bund und seine persönliche Belastung.

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Herr Ramelow, Thüringen ist derzeit von allen Bundesländern am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen. Wie ist die Lage in den Krankenhäusern?
Die Lage ist sehr angespannt. Nur 20 Prozent der belegten Intensivbetten dürfen mit Covid-Patienten belegt sein, damit auch andere Patienten noch behandelt werden können. Wir sind im Moment bei fast 40 Prozent. Es fehlt vor allem an Fachpersonal. Wir mussten schon vier Patienten mit Hubschraubern in andere Bundesländer ausfliegen. Außerdem zerrt die monatelange Belastung an den Nerven der Pflegerinnen und Pfleger. Die Beschäftigten in den Krankenhäusern sind am Leistungslimit.

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