Argentiniens Justiz erhebt schwere Vorwürfe: Iranische Terrorzellen in Südamerika?
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Staatsanwalt Alberto Nisman hat den Bericht über Irans Aktivitäten verfasst.

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Argentiniens Justiz erhebt schwere Vorwürfe: Iranische Terrorzellen in Südamerika?

Argentiniens Justiz erhebt schwere Vorwürfe gegen den Iran. Der soll nicht nur 1994 das Attentat auf den Sitz der jüdischen Gemeinde in Buenos Aires verübt haben. Überall in Lateinamerika soll es Terrorzellen geben.

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Der argentinische Staatsanwalt Alberto Nisman, der das Bombenattentat auf den Sitz der jüdischen Gemeinde in Buenos Aires (Amia) von 1994 untersucht, hat einen Bericht vorgelegt, der für Lateinamerika hochbrisante Informationen enthält. Wer bisher davon ausging, dass die Region kein Ziel des islamistischen Terrors sei, muss sich eines Besseren belehren lassen. Zwar war bekannt, dass Nisman für den Anschlag auf die Amia, bei dem 85 Personen starben und 300 verletzt wurden, den Iran verantwortlich macht; in seinem 500 Seiten dicken Bericht beschuldigt er das Land nun aber, in ganz Südamerika Zellen installiert zu haben, die Attentate vorbereiten und ausführen sollen. Betroffene Staaten seien Brasilien, Uruguay, Paraguay, Chile, Kolumbien, Guayana, Trinidad und Tobago sowie Surinam.

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