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Nahost: Israel stoppt Schiff jüdischer Aktivisten vor Gaza
Die israelische Marine hat ein jüdisches Boot gestoppt und in den israelischen Hafen von Aschdod umgeleitet. Die Besatzung hatte "symbolische" Hilfsgüter für ein Krankenhaus im Gazastreifen an Bord. Auch eine deutsche Organisation ist beteiligt.
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Berlin - Schulranzen, künstliche Kniegelenke, Fischernetze und Musikinstrumente – es war eine symbolische Fracht, die das Motorsegelboot „Irene“ unter britischer Flagge in den Gazastreifen bringen wollte. Am Dienstagvormittag hat die israelische Marine das Schiff gestoppt und es samt der vorwiegend jüdischen Besatzung in den israelischen Hafen Aschdod geschleppt. „Zunächst wurde das Boot zwei Stunden umrundet, dann geentert“, sagte Kate Katzenstein-Leiterer von der deutschen Organisation „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ dem Tagesspiegel. Die deutsche Gruppierung hatte die Aktion zusammen mit der britischen Organisation „Jews for Justice for Palestinians“ geplant. „Unsere Leute waren friedlich und haben keinen Widerstand geleistet“, sagte sie. „Trotzdem sind wir traurig über diese Entwicklung und in Sorge um die Besatzung.“ Zum Zeitpunkt der Erstürmung soll das Boot rund 30 Kilometer von der Küste des Palästinensergebiets entfernt gewesen sein.
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