Naher Osten: Israels erste Siedlungsgründung seit 1992 sorgt für Protest
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Israel hatte während des Sechstagekriegs 1967 unter anderem das Westjordanland, den Gazastreifen sowie Jerusalem erobert.

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Tagesspiegel Plus Update

Naher Osten: Israels erste Siedlungsgründung seit 1992 sorgt für Protest

Israels Regierung plant im Westjordanland Ersatz für einen geräumten illegalen Außenposten. Die Bundesregierung und die UN kritisieren den Beschluss scharf.

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Es ist eine umstrittene Entscheidung: Erstmals seit 26 Jahren will Israel eine neue Siedlung im Westjordanland gründen. Nahe der bereits bestehenden Siedlung Shiloh nördlich von Ramallah soll demnach eine komplett neue Siedlung gebaut werden, wie das israelische Sicherheitskabinett am Donnerstag einstimmig entschieden hat. Es soll das neue Zuhause der ehemaligen Bewohner des illegalen Außenpostens Amona werden, der im Januar von israelischen Sicherheitskräften geräumt wurde.

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