Österreich: Jörg Haiders fatale Erbschaft
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Denkwürdige Begegnung. Jörg Haider besuchte im Jahr 2002 drei Mal den irakischen Diktator Saddam Hussein. "Ein sehr interessanter Gesprächspartner", fand er.

© AFP

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Österreich: Jörg Haiders fatale Erbschaft

Noch immer verehren ihn viele wie einen Heiligen. Aber was jetzt über Jörg Haider bekannt wird, bringt selbst manchen Getreuen ins Wanken: geheime Konten, Geldwäsche, Rüstungsgeschäfte, Millionenspenden von Saddam Hussein. Fast täglich kommen neue Details ans Tageslicht.

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Im Dunkeln ist Haiders Welt noch in Ordnung. Im Botanischen Garten in Klagenfurt liegt der Eingang zu einem düsteren Stollen, und dort, im steinernen Gewölbe eines ehemaligen Luftschutzbunkers, ist es: das Jörg-Haider-Museum. Aber was heißt Museum? Eine Mischung aus Pilgerstätte und Mausoleum tut sich da auf. Riesige Buketts aus roten Plastikrosen im Schummerlicht. Haiders Schaukelpferd und Haiders Babyschuhe in Vitrinen. Sein Schreibtisch, seine Jeans, seine Freundschaftsbändchen. Jörg Haider einmal nicht als rechte Skandalfigur, sondern als Volksheiliger.

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