Internet: Jüdische Gemeinde entsetzt über "Hasspropaganda"
Nach der israelischen Militäraktion gegen die "Gaza-Solidaritätsflotte" schwillt der Hass auf Juden an, vor allem im Internet.
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Bei der Online-Community Facebook hat die Hetze ein Ausmaß erreicht, dass die Jüdische Gemeinde zu Berlin jetzt Polizei und Staatsanwaltschaft einschaltet. Sie sei geschockt, sagte die Vorsitzende der Gemeinde, Lala Süsskind. Die Behörden müssten alle rechtlich möglichen Schritte einleiten, „um die weitere Verbreitung dieser Hasspropaganda zu unterbinden“. Bei Facebook stehen Mordparolen wie „die scheiss juden alle wieder vergasen“ und „nur ein toter Jude ist ein guter Jude“. Die Sprüche lassen sich über eine externe Website finden. Gibt man dort einen Begriff ein, werden Einträge bei Facebook gezeigt. So wurde auch die Jüdische Gemeinde auf die Hetze aufmerksam.
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