Hauptstadtlage: Juncker kämpft gegen Lügen im Europawahlkampf
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Jean-Claude Juncker kämpft gegen Fake News im Internet. (M) spricht im Europaparlament.

© dpa/Federick Florin

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Hauptstadtlage: Juncker kämpft gegen Lügen im Europawahlkampf

Der EU-Kommissionspräsident sorgt sich vor russischer Fake-News-Kampagne. Außerdem im Nachrichtenüberblick: Lindner vor der Wiederwahl und Spahn in der Kritik.

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EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat Lügen im Europawahlkampf den Kampf angesagt. „Ab Mittwoch nach Ostern wird zurückgeschossen“, wurde Juncker am Ostermontag zunächst zitiert. Das ist nun gerade in Deutschland ein schwieriger Begriff. Juncker ließ das angebliche Zitat aus einem Gespräch mit der Funke Mediengruppe umgehend zurückziehen: Sei so nicht autorisiert gewesen. Autorisieren, also Überprüfen und Freigeben von Zitaten, das hätte mancher sicher auch gerne im Netz. Die EU-Staaten haben ein Frühwarnsystem etabliert, um nicht wie bei der Debatte um den UN-Migrationspakt überrollt zu werden. Die Sorge ist, dass insbesondere Russland in den nächsten Wochen Fake-News-Kampagnen lanciert. Destabilisierung vs. Zensurgefahr – das Thema ist eine riesige Herausforderung. Allerdings haben die Bürger auch eine Holschuld sich richtig zu informieren. Hätten alle Brexit-Befürworter die ausgeübt, statt den Schwindeleien von Boris Johnson und Co. zu vertrauen, hätte es womöglich keine Mehrheit für den Austritt gegeben. (Hintergrund-Analyse von Investigate Europe)

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