Präsidentschaftswahl in Westafrika: Kampf um Kamerun
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Paul Biya will auch nach 36 Jahren weiterhin Präsident der Republik Kamerun bleiben.

© Julien Warnand/EPA/dpa

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Präsidentschaftswahl in Westafrika: Kampf um Kamerun

Am Sonntag wählt die frühere deutsche Kolonie in Westafrika einen neuen Staatschef. Es dürfte der alte werden, der seit 36 Jahren an der Macht ist.

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Beobachter sind sich weitgehend einig: Kamerun wird von Aufständen, Korruption und Misswirtschaft geprägt. Und Präsident Paul Biya täte gut daran, sein Land zu reformieren – oder die Macht einem Nachfolger zu überlassen. Doch der 85-Jährige will auch nach 36 Jahren Staatschef bleiben, schon jetzt ist er einer der am längsten amtierenden Herrscher Afrikas. Bei der Wahl am Sonntag soll ihn das Volk im Amt bestätigen. Und: 2019 möchte Biya den Africa-Cup eröffnen, auch wenn vielleicht nicht alle Fußballstadien fertig sind.

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