Berlin hebt Priorisierung bei Corona-Impfung auf: Kein Ketchup, nirgends
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Bald kämen so viel Impfstoffe, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn, wie Ketchup aus einer gut geschüttelten Flasche.

© Kai-Uwe Heinrich

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Berlin hebt Priorisierung bei Corona-Impfung auf: Kein Ketchup, nirgends

Mit dem Impfen, meint Jens Spahn, sei es wie mit Ketchup: Erst kommt nichts, dann alles auf einmal. Berlin nimmt diesen Moment nun vorweg. Ein Kommentar.

Hannes Heine
Ein Kommentar von Hannes Heine

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Wenn guter, demonstrativer Wille ausreichte, könnten sich Jens Spahn und Dilek Kalayci sicher über allerlei Zuspruch freuen. Der Bundesgesundheitsminister hat jüngst wortreich die Ketchup-Flasche bemüht, um zu verdeutlichen, wie sich aus seiner Sicht die Impfungen entwickeln werden. Mit den Impfstoffen sei es wie mit dem Ketchup, hatte Spahn gesagt. Lange muss man die Flasche kopfüber schütteln und es tut sich nichts, dann plötzlich flutscht die Sauce in einem dicken Schwall auf den Tisch.
Ein tomatenstarkes Bild – nur, dass dieser Effekt bislang nicht zu spüren ist.

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