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Griechenland: Klaus Regling: „Schuldenschnitt wird nicht auf der Tagesordnung stehen“
Der Chef des Euro-Krisenfonds ESM, Klaus Regling, sieht die europäischen Gläubiger und den IWF bei der Diskussion über Athens Schulden weit gehend auf einer Linie.
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Der Chef des europäischen Krisenfonds ESM, Klaus Regling, sieht keine größeren Differenzen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) in der Frage, wie Griechenland seine Schulden auf Dauer tragen kann. Die IWF-Chefin Christine Lagarde habe beim letzten Treffen der Euro-Gruppe Mitte des Monats die Berechnungsweise der Europäer zur so genannten Schuldentragfähigkeit europäischer Krisenstaaten akzeptiert, sagte Regling am Donnerstag in Berlin. Er gehe davon aus, dass sich der IWF beim dritten Griechenland-Hilfspaket, das ein Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro hat, beteiligen werde. Regling sagte, eine Beteiligung des IWF mit bis zu 16 Milliarden Euro sei denkbar. Damit würde der ganz überwiegende Teil des dritten Hilfspakets aus dem Krisenfonds ESM finanziert.
IWF-Chefin Lagarde hatte als Bedingung einer Beteiligung des IWF am dritten Griechenland-Hilfspaket gefordert, dass die Schuldenerleichterungen für Hellas deutlich über das hinausgehen, was die EU-Partner Athen bislang angeboten haben. Laut Schätzungen der europäischen Institutionen wird der Schuldenstand Griechenlands im kommenden Jahr einen Höchststand von 200,1 Prozent des BIP erreichen, um anschließend bis zum Jahr 2030 wieder auf 122,2 Prozent zu sinken.
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