Italien und die Flüchtlinge: Kurswechsel vor Lampedusa: Militär statt Seenotrettung
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Eine Aufnahme zeigt 105 Flüchtlinge vor der italienische Insel Lampedusa.

© dpa

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Italien und die Flüchtlinge: Kurswechsel vor Lampedusa: Militär statt Seenotrettung

Einst engagierte sich Italien in der Seenotrettung, jetzt schickt es Militär nach Libyen und geht gegen NGOs vor, die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer fischen. Was ist geschehen?

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Italien ist immer noch stolz darauf: Ein Jahr lang, von 2013 bis 2014, finanzierte Rom ganz allein eine Mission gegen das große Sterben im Mittelmeer. Mit "Mare Nostrum", unter dem Namen, den die Römer im Altertum ihrem Mittelmeer gegeben hatten, rettete die italienische Küstenwache nach Angaben Roms 150- bis 160 000 Boat People. Die damalige Regierung von Enrico Letta hatte die Einsätze gestartet, nachdem an einem einzigen Tag fast 400 Flüchtlinge vor Lampedusa ihr Leben verloren hatten. Auch der Rest Europas schien nach jenem 3. Oktober 2013 erschüttert, kurz jedenfalls.

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