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NSU-Prozess in München: Lebenslange Haft gefordert - Beate Zschäpe blickt starr vor sich hin
Der Hauptangeklagten im NSU-Prozess droht ein tatsächlich lebenslanger Aufenthalt hinter Gittern. Der Bundesanwalt fordert die höchste Strafe.
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Die Worte könnten härter nicht sein. „Das Leben der Angeklagten definierte sich über 13 Jahre durch Terror, Raub und Mord“, sagt Bundesanwalt Herbert Diemer. „Der Abgrund an Menschen- und Staatsfeindlichkeit macht es unumgänglich, die besondere Schwere der Schuld festzustellen.“ Beate Zschäpe reagiert, wie sie in den mehr als vier Jahren Prozess meistens getan hat: sie blickt starr vor sich hin, im Gesicht bewegt sich nichts. Obwohl der Bundesanwalt für sie die höchste Strafe fordert, die nach deutschem Recht möglich ist: Lebenslänglich mit besonderer Schwere der Schuld und Sicherungsverwahrung nach verbüßter Haft. Zschäpe, heute 42 Jahre alt, droht ein tatsächlich lebenslanger Aufenthalt hinter Gittern, sollte das Oberlandesgericht München dem Antrag des Anklägers folgen.
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