Verwirrung um Anis Amri: Lebte Berlin-Attentäter in Moabiter Moschee?
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Ein Plakat des Moschee-Vereins "Fussilet 33" hängt im Hinterhof des Hauses in der Perleberger Straße in Berlin.

© dpa

Tagesspiegel Plus Update

Verwirrung um Anis Amri: Lebte Berlin-Attentäter in Moabiter Moschee?

Anis Amri soll sich Berichten zufolge kurz vor dem Anschlag in einer salafistischen Moschee aufgehalten haben. Sicherheitskreise dementieren das. Unterdessen will die Polizei den Staatsschutz aufstocken.

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Im Fall des Berlin-Attentäters Anis Amri gibt es neue Verwirrung. Ein Personagramm aus dem bundesweiten polizeilichen Informationssystem Inpol erweckt den Eindruck, der Tunesier habe sich am 14. Dezember und damit nur fünf Tage vor dem Anschlag am Breitscheidplatz in der salafistischen Fussilet-Moschee in der Perleberger Straße aufgehalten oder dort sogar gewohnt. Als „Quelle“ wird „Obs MEK Berlin genannt“, gemeint ist eine Observierung durch ein Mobiles Einsatzkommando der Berliner Polizei. Mehrere Medien haben jetzt über den Eintrag berichtet. Sicherheitskreise dementieren jedoch gegenüber dem Tagesspiegel, dass die Berliner Polizei im Dezember Erkenntnisse hatte, Amri habe in der Moschee gelebt.

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