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Steinmeier in Russland: Macht macht, was sie will
Frank-Walter Steinmeier kam mit gutem Willen. Doch sein russischer Kollege brüskiert den deutschen Außenminister bei den Themen Aleppo und Ukraine. Ein Kommentar.

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Selten ist der deutschen Öffentlichkeit so brutal vor Augen geführt worden wie am Montag, was in der Welt der Diplomatie passiert, wenn ein Mächtiger, der zu keinem Zugeständnis bereit ist, mit einem zusammentrifft, der im Vergleich zu seinem Gegenüber ohnmächtig ist, weil er mit nichts als gutem Willen an den Verhandlungstisch kommt. Der russische Außenminister Sergej Lawrow demonstrierte seinem deutschen Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier in Jekaterinburg die Kontinuität eines außenpolitischen Handlungsmusters, das bis in die Sowjetunion zurückreicht und das mit einem einzigen Wort beschrieben ist: mit dem Wort Njet.
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