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Ägypten: Mächtig, mächtiger, Mursi
Ägyptens Präsident soll Soldaten im Innern einsetzen dürfen und bietet der Opposition einen Dialog an. Diese lehnt ab - und die Krawalle in Kairo gehen weiter.
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Angesichts des blutigen Aufruhrs und der tiefen Spaltung Ägyptens will Präsident Mohammed Mursi jetzt die Krawalle mit harter Hand eindämmen. Gleichzeitig versuchte der Staatschef am Montag vergeblich, die in der „Nationalen Rettungsfront“ zusammengeschlossenen Oppositionsparteien politisch einzubinden. Ausdrücklich und namentlich lud er dazu die drei wichtigsten Oppositionsführer, Friedensnobelpreisträger Mohammed al Baradei, den langjährigen Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Moussa, sowie den populären Linkspolitiker und einstigen Präsidentschaftskandidaten Hamdeen Sabbahi, zu einem „nationalen Dialog“ in den Präsidentschaftspalast von Heliopolis ein. Die Opposition lehnte dies jedoch nach einem Spitzentreffen im Hauptquartier der Wafd-Partei in Dokki kategorisch ab. Man werde nicht an einem Dialog teilnehmen, der „ohne Inhalt“ sei und in eine Sackgasse führe, erklärte der Sprecher des Bündnisses, Mohammed al Baradei.
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