Der Machtkampf im Südsudan nimmt kein Ende
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Ein Drittel der Bevölkerung hungert. Diese Frau bekommt Hilfe von der katholischen Kirche in der südsudanesischen Hauptstadt Juba. Die Vereinten Nationen erreichen nach eigenen Angaben rund eine Million Bedürftiger gerade gar nicht mit Hilfsgütern.

© AFP

Tagesspiegel Plus

Südsudan - das jüngste Land der Welt: Machtkampf ohne Ende

Wegen des Bürgerkriegs hungern jetzt schon 3,8 Millionen Südsudanesen. Knapp zwei Millionen sind auf der Flucht im eigenen Land und in den Nachbarländern. Regierungsberaterin Annette Weber rät zu mehr deutschem Engagement in Juba.

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In Bentiu regnet es seit Wochen. Die Regenzeit hat dem Stützpunkt der Blauhelmtruppe der Vereinten Nationen im Südsudan (Unmiss) in der Ölstadt schwer zugesetzt. Vor wenigen Tagen meldete Unmiss den Zusammenbruch der 176 Latrinen des Lagers. Das war kurz bevor ein UN-Transporthubschrauber abgeschossen wurde, der Nachschub zur Versorgung der Flüchtlinge vor dem nunmehr neun Monate anhaltenden Bürgerkrieg im Südsudan hätte liefern sollen. Die Aussichten der rund 100 000 Südsudanesen, die in Unmiss-Stützpunkten Zuflucht vor Massakern gesucht haben, diese wieder zu verlassen, sind gering. Die Nuer haben bei der Unmiss Zuflucht vor den Dinka-dominierten Regierungstruppen des Präsidenten Salva Kiir in Juba gesucht, die Dinka mussten sich dort vor den Nuer-Rebellen-Milizen des Ex-Vize-Präsidenten Riek Machar in Sicherheit bringen.

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