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Präsidentschaftswahl in Frankreich: Macron, der Überraschungskandidat
Seit der Bekanntgabe seiner Präsidentschaftskandidatur im November hat sich Frankreichs Ex-Wirtschaftsminister Macron erfolgreich als Kandidat der Mitte positioniert - und liegt in Umfragen sogar vor dem Konservativen Fillon.
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Es ist ein kometenhafter Aufstieg. Noch vor zwei Jahren war Emmanuel Macron den meisten Franzosen unbekannt. Jetzt gilt der 39-Jährige auf einmal als Hoffnungsträger: Nach einer vom Meinungsforschungsinstitut Harris Interactive am Ende des alten Jahres veröffentlichten Umfrage landete der Chef der Bewegung „En marche!“ („Auf geht’s“) in der Beliebtheit vor Marine Le Pen und François Fillon. Bislang gingen viele Beobachter davon aus, dass Le Pen, die Vorsitzende des rechtsextremen Front National, und Fillon, der Kandidat der konservativen Republikaner, die Entscheidung um die Nachfolge des amtierenden Staatschefs François Hollande unter sich ausmachen würden.
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