Kirchen und Missbrauch: "Man hat den Opfern nicht mal zugehört"
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Ein Beichtstuhl in Seeg (Schwaben). Die katholische Kirche ist besonders tief in Missbrauchsskandale verwickelt.

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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Kirchen und Missbrauch: "Man hat den Opfern nicht mal zugehört"

Die Kirchen verweigern weiterhin eine Aufarbeitung des Themas sexueller Missbrauch und bieten Betroffenen weder Schutz noch Hilfe, kritisieren Experten.

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Heiner Keupp räumt ja selber ein, dass der Vergleich „fragwürdig ist“, er zieht in trotzdem. „Die Automobilindustrie hat das Modell der Kirchen übernommen“, sagt er also, „wenn sie vertuscht und erst dann etwas zugibt, wenn es nicht mehr anders geht“. Keupp ist nicht bloß Sozialpsychologe, er ist auch Mitglied der „Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs“. Am Mittwoch sitzt er mit anderen Experten in der Akademie der Künste in Berlin, hier findet das öffentliche Hearing zum Thema „Kirchen und ihre Verantwortung zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs statt“. Betroffene schildern ihr Leid, Experten teilen ihre Analyse-Ergebnisse mit.

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