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Bürgerkrieg in der Ukraine: Mariupol wird zur Festung
Der Ausnahmezustand als Normalität: In der südostukrainischen Stadt Mariupol ist seit Beginn des Bürgerkrieges in der Ukraine nichts mehr wie es war. Ein Bericht von einem Leben im Provisorium.
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Die Hafenstadt im Südosten der Ukraine gleicht einer Festung. Drei Verteidigungsringe sollen das Eindringen fremder Truppen verhindern. An allen Ausfallstraßen sichern Soldaten an Kontrollposten. Jeder, der dort vorbei will, muss seinen Pass vorzeigen, die Fahrzeuge werden untersucht. Der Alltag in Mariupol, wo bis zum Ausbruch des Krieges fast 800.000 Menschen lebten, hat sich seit dem Frühjahr komplett verändert. Die Beschaulichkeit der Provinzstadt ist einer überall spürbaren Angespanntheit gewichen. Mehr als jeder zweite Einwohner soll seine Heimat verlassen haben.
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